09. Juli, 20 Uhr

Mittwochsgeschichten: Mittsommermärchen, frei erzählt von Andrea Boettcher  




     

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Am Mittwochabend im Juli erzählt Andrea Boettcher vom "Königssohn, der sich vor nichts fürchtete" nach Grimm nebst andreren Märchen vom Königlichen in uns.

- über die Erzählerin und ihre Arbeit: -

Andrea Boettcher betreibt das Märchenerzählen seit 1993. Sie hat ein umfangreiches Repertoire an Märchen, Mythen und Legenden, die sie in meist frei improvisierender Weise vorträgt. Sie erlebt gelegentlich, dass ihr Erzählen für einen Menschen geradezu not-wendig sein kann in einem  ganz konkreten Sinn, zu anderen Zeiten ist es einfach unterhaltsam. Der Zuhörer kann sich von all den Eindrücken erholen, die die Augen täglich bestürmen. Manche können, wie die Kinder, aus den Geschichten ihre eigenen Bilder erschaffen, in ihrer Phantasie. Wenn das gelingt, erleben wir unser schöpferisches Potenzial, sind autonom, erzeugen unser eigenes Kino im Kopf.

Erzähler, die sie besonders mag: Johnny Moses, mit dem das Lachen zur Medizin wird (besonders, wenn sein Freund Beaverchief dabei ist), und Manitonquat, den sie auch Großvater Medizingeschichte nennt; beide Natives aus Nordamerika. Ben Hagerty, der vor Kurzem in der Tribüne auftrat, gehört ebenfalls zu ihren Favoriten. Sein Erzählen ist ein Feuerwerk der Geschichten, mit gr0ßer Präsenz und Sprachmacht vorgetragen.

Warum sie erzählt?

"Ein Grund ist: Keiner erzählt genau diese Auswahl von Märchen. Niemand tut das so wie ich. Es mag frech und unbescheiden klingen, aber ich finde einfach, es sollte mich als Erzählerin geben. Außerdem macht es mir Freude, besonders, wenn die Zuhörer sich wirklich an den Geschichten laben, um es mit einem schönen altmodischen Wort zu sagen. Erwartet also ruhig etwas Gutes von mir!"