30.09-20.10

Fotoausstellung ‘Parfums d′Asie’ von Jean-Jacques Kissling, Genf. 




     

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Programm   

Jean-Jacques Kissling, geboren 1961 in Genf, ein autodidaktischer Fotograf.

Die Bilder von Jean-Jacques Kissling (JJK) bieten dem Betrachter kurze Augenblicke an, die von der uns umgebenden Welt gestohlen wurden. Der Autor hofft, dass sie nicht Erinnerungsbilder für die kommenden Generationen werden, sondern eine Spiegelung eines verlaufenen Moments. Bei den meisten Fotographen findet sich eine Leitlinie in ihrer Arbeit, bei JJK findet man einen Cocktail von Stilen und Genres, gepudert mit neuen und alten Techniken. Das nie identische Ergebnis überrascht durch seine Empfindlichkeit. Die von seinem Blick erfassten Emotionen werden durch seine Erfahrung und Beobachtungsgabe geschmiedet.  Sein Weg ist nicht monoton, und stimmt doch mit seinem Werk überein.

Bei einer Augenkontrolle für die Aufnahme der Arbeit bei der Schweizer Post zeigte sich bei JJK eine ausgesprochene Kurzsichtigkeit und ihm wurde eine Brille verordnet. Das erste Mal, dass er die Gläsern aufsetzt, entdeckt er eine neue Welt. Es  ist eine Offenbarung für ihn. Mit seinem ersten Gehalt kauft er sich einen Photoapparat  und das wird der Beginn der großen Reisen.

1982 die Reise Genf – Los Angeles in einem rosa Citroën 2CV, 1983 Treffen mit Sir Hillary auf dem Weg zum Everest, 1985 Abenteuerreise durch China, 1986 Trampen in Tibet, 1989 Khyberpass, 1991 Genf – Shanghai hin- und zurück mit einem Zug. Während 15 Jahren wechselt er seine Tätigkeit als Fotoreporter und Briefträger im Genfer Land, und stellt seine Abenteuer und Reportagen in Form von Dia-Shows in Genfer Sozialzentren und Freizeitzentren vor. Er arbeitet freiwillig für Assoziationen und NROs,  und stellt in seiner künstlerischen Arbeit die  zahlreichen Demonstrationen und militanten Aktionen dar, die immer wieder in Genf stattfinden. Er verfolgt auch die Rockszene, dem Leben der Squats, den Open-Air Ausstellungen, dem alternativen Leben in Genf.

In 1992 die Begegnung mit St-Petersburg, Jean-Jacques verfällt dem Charme des ehemaligen Leningrads und der Photographie unter all seinen Winkeln während 10 Jahren. In diesen Reisen nach Russland begegnet er zeitgenössischen Malern und Dichtern, und sie tauschen sich aus. Beeinflusst von ihrer mit Nostalgie getönten Romantik macht Jean-Jacques Kissling mehrere Serien von schwarz-weißen Aufnahmen, er übermalt sie mit Aquarellfarben.  Die Reihen „St-Petersburg Collection“ „Genf Collection“, und „Asien Collection“ sind die bekanntesten von seiner Arbeit.