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Nach einer Serie der Ausstellungen über die urbanistische Welt (« Bürgersteige », « Strom », « Extra-muros ») wir haben Lust zurück zum Menschen zu kehren, für den eigentlich das alles gebaut wurde…Weil wir eine empfindliche Behandlung eines Mannes oder einer Frau sehen möchten, haben wir es uns entschieden, unsere Aufmerksamkeit und die vom Publikum auf den Körper zu richten… Aber nicht egal wie, denn wir möchten ja nicht demonstrative Fotografie erschaffen, die das Auge bedrängen, in die Leichenhallen führt, oder unverhohlen den Fleisch zeigt. Dieses präzisiert, wir anerkennen doch alle Kunstformen. Aber wir möchten etwas anderes erreichen, als die Bilder, welche dem Zuschauer sofort die Gedanken über das Schmerzen oder Gewalt bringen… und auch ganz anderes als die Klischees, die aus einer Art der Akrobatik zwischen dem Voyeurismus und der Konzeptkunst geboren sind.
Wir wünschen also eine sanfte Behandlung des Körpers zu zeigen, und deswegen haben wir so unsere Ausstellung genannt: Body, not Flesh!
MÉGAPHONE sind:
Alicja WOJTCZUK: 27, Polnisch, Diplom in Journalistik (Krakauer Universität), Diplom in Kunstgeschichte und Psychologie.
Alicja Wojtczuk ist eine Fotografin absoluter Weiblichkeit. In ihren Bildern findet man die Finesse und den Schalk von einer Jane Austen, eine milde Frechheit von jemandem, die sich die Welt etwas amüsiert anschaut, aber auch hofft, dass diese Welt sich entwickeln wird. Alicja wirft einen sensiblen und aufmerksamen Blick auf die ganze Geneigtheit ihrer Umgebung. Sie hat kaum Zeit zu verlieren auf alles rum um sich, das unmenschlich und kalt ist…Wie kann man sie nicht verstehen?
Noël POULAIN: 48, Fotograf, Schriftsteller, Organisator von Ausstellungen und Kulturveranstaltungen. Wohnt in Aix-en-Provence und arbeitet in mehreren Orten in Bouches-du-Rhône und in der Vaucluse.
Für Noël Poulain, Aktfoto ist immer eine Hintergrundaktivität gewesen, d.h. eine ständige aber oft sekundäre Tätigkeit. Er hat seine Kariere mit Mode- und Porträtfotos angefangen, dann begann er die Portraits von alten Mauern zu machen, oder von den Naturparzellen, vom warmen und pulsierenden Licht bespült. In derselben Zeit experimentierte er mit Kunstlichtern von 60 W bis zu stärkeren Halogenlichtern. Aber es ist doch bei schwachem Licht dass er seine Aufnahmen gerne macht, und damit mit so kleiner Belichtungszeit, dass es dann ein wirklicher Kampf mit Unschärfe wird. Das, was am Ende die Körper erschafft, als wenn im Licht einer Flamme gesehen, mit diesen sanften gebräunten Noten und dem Hintergrund nah zu Sfumato… Ein Effekt, dass manchmal an ein Gemälde aus Renaissance erinnern kann, das beim Schein einer Kerze oder einer Fackel gemacht wurde.
Gilles RONIN: 44, Plastiker mit dem Diplom von der Ecole Nationale Supérieure d’Art d’Aix-en-Provence, Kunsttherapeut. Wohnt in Eyguières, und arbeitet in verschiedenen Orten, davon für die staatliche Bildung.
Gilles Ronin ist ein Fotograf und dazu ein Künstler, daher ist seine Sicht der Fotografie sehr manuell, sehr plastisch. Manchmal hat man den Eindruck, seine Klischees seien nervöse Pinselschläger, und dass die Technik ihn gehorchen sollte, und nicht umgekehrt. Und das gibt ein lebendes, aufrichtiges und sogar spielerisches Resultat, manchmal erstaunlich für die, die fehlerhaft untrügliche Regel ansetzen. Denn in der Fotografie, und nicht weniger als woanders, alles ist Emotionssache.
Julienne ROSE: 27, Diplom in der plastischen Kunst (Universität Amiens). Wohnt in Fuveau wo sie ständig mit Porträten, empfindlichen Autoporträten und anderen Kunstthemen experimentiert, wie z. B. « entzückte Makrofotografie«.
Für Julienne Rose fotografieren den Körper bedeutet nicht nur eine graphische Übung. Das ist letztendlich für sie ein Ausdrucksmittel von beachtlicher Wirksamkeit. Denn im Mittelpunkt ihrer Arbeit steht das Autoporträt, ein Autoporträt, das sich nicht zum Oberkörper beschränkt, sondern es geht auch weiter unten, bis zu ihren Füßen.
In einigen von ihren Bildern ist der Körper so vorgestellt als sei er von einem Tanzer, in den Haltungen, die etwas schwierig zu nehmen oder auszuhalten sind. Aber nie scheinen sie gespannt zu sein. Als ob Julienne sich voll expressiver Gefühle findet, aber ist vielleicht verwirrt mit ihrer eigenen Grazie. Wie Alice im Wunderland, die gestoßen von der Traumwelt ist aber trotzdem ihr Charme und Wesen behält…
Julienne druckt sich aus, indem sie sich zärtlich in Abgrund ihres Körpers setzt… und sie ist schön. Denn so scheinen uns ihre Bilder: schön, leicht und voll Sinn…
Mégaphone : frühere Werke
außer Verein :
· Cercles (Kreise): thematische Ausstellung basiert auf Ideen von Noël Poulain (Aix en Provence 2001)
· Triptyques : thematische Ausstellung auf Vorschlag von Noël Poulain (Aix en Provence 2002)
· Evolutions : thematische Ausstellung veranstaltet von Gilles Ronin & Noël Poulain (Aix en Provence und Salon en Provence 2003)
· Phrases d’Auteurs (Worte der Autoren) : thematische Ausstellung veranstaltet von par Noël Poulain (Aix en Provence 2003)
Durch Mégaphone :
· Fragments : Ausstellung zum Thema der Struktur und Material (Aix en Provence und Marseille 2004)
· Humains (Menschen) : Ausstellung basierte auf Porträten, Bildern in der Natur und Folgen der menschlichen Aktivitäten für die Umwelt (Aix en Provence und Marseille 2004)
· Trottoirs (Bürgersteige) : die Welt gesehen von den Bürgersteigern : die Atmosphäre und der oft poetischer Blickpunkt auf die Strassen, wo es alle mögliche Avatare zu finden sind: die Menge, Bauarbeiter, Plakate, Autos, Pflanzen (Aix en Provence und Marseille 2005)
· Electricité (Strom) : die Kabel, Masten, farbige Neonlichter: wie hat die Beherrschung von dieser Ressource unsere westliche Welt verändert (Aix en Provence und Marseille 2005)
· Chacun son truc (Jedem das Seine) : jeder Fotograf hat für sich ein Objekt oder eine Objektkategorie ausgewählt, auf welchen er oder sie die Aufnahme fokussiert hat, um seine Anziehung zu diesem Objekt begreiflich zu machen, oder eine Geschichte zu erzählen.
· Extra Muros : ein Studium vom Urbanismus und der Architektur
Orte der früheren Ausstellungen:
· Aix en Provence: Galerie « l’Atelier aux Abbesses », Atelier-Galerie Artonef, Espace Sextius, Fakultät für Wirtschaft und Recht, Philosophische Fakultät, Hochschule für Politik, Privathotel rue Irma Moreau, Maison Aixoise de l’Etudiant.
· Arles : Veranstaltung « Arts at Home », Institut für Angewandte Psychologie während des Treffens « Off »
· Salon de Provence : Ateliers Contemporains
· Marseille : Restaurant Via Mermoz, Laden Phox Négresko, La Passerelle, Un Tout Petit Monde, La Cité Radieuse (« Le Corbusier »)
· Trets : Restaurant-Galerie L’Art-Home
Bibliographie :
Noël Poulain:
· Derrière le Miroir (2000) erworben von der Bibliothek Méjanes in Aix-en-Provence
· Ambres (2000)
· Un exil sépia (2005)
Kontakt :
Mégaphone / Collectif d’artistes
C/o Noël POULAIN
Les Toits de l’Aune J 2
3 rue Hugo Ely
13090 Aix-en-Provence
+33 (04) 42 59 28 71
+33 (06) 72 55 75 86
noelpoulain@hotmail.com
http://asso.megaphone.free.fr
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