16.03 - 22.03. Viktor Nikolaev, "Kalligrafie am Himmel" Vernissage am 16.März, 19 Uhr
19 März:
Performance "Theater der Kalligraphie" mit Natalia Pschenitschnikowa und Viktor Nikolaev




     

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Viktor Nikolaev. Ausstellung. Tee und Kunst. Im Tschaikowsky, Berlin




Viktor Nikolaev (geb. 1943) kann auf eine lange Reihe von Personalausstellungen in bedeutenden Galerien und Kultureinrichtungen Russlands und Europas zurückblicken, u.a. in der Tretjakow-Gemäldegalerie (Moskau), im Glinka-Museum (Moskau), in der Galerie Bernahrd Vidal (Paris), Friedrich Galerie (Köln), im Frankfurter Hof (Mainz) u.a.

In den letzten Jahren lässt sich Nikolaev insbesondere von Musik (u.a. von Jazz), Tanz und der Filmkunst inspirieren, wovon seine regulären Ausstellungen und Performances im Moskauer Staatlichen Zentrum für Moderne Kunst zeugen.

In seinen Performances Nikolaev. Ausstellung. Tee und Kunst. Im Tschaikowsky, Berlinmit Live-Malerei lässt Viktor Nikolaev zu Musikcollagen oder Improvisationen spontan kalligraphische Zeichen, abstrakte Figuren, "Lebenslinien" und symbolische Farbgesten auf Papier entstehen, die auf eine Leinwand projiziert werden. Vor der Leinwand agieren Musiker und Tänzer, die in einen Dialog mit der Malerei treten. Viktor Nikolaev arbeitete mit Künstlern wie Sergej Letov, Anna Abalikhina, Natalia Tscheban, Igor Muchin (Moskau),  Sascha Puschkin,  Edsel Scott (Berlin), Andrei Berezin (Tanztheater von Pina Bausch, Wuppertal) und vielen anderen zusammen.

Natalia Pschenitschnikowa absolvierte das Staatliche Tschaikowskij-Konservatorium Moskau als Flötistin und schloss ihr Solistenexamen mit Auszeichnung ab. Parallel dazu studierte sie Tanz (klassisches Ballett). Mit 17 Jahren war sie Mitglied einer experimentellen Theatergruppe und beschäftigte sich dort mit Klangexperimenten, Kompositionen, Schauspiel und Tanz. Danach arbeitete sie als Solistin und Kammermusikerin und widmete sich insbesondere der Barockmusik auf historischen Instrumenten sowie der zeitgenössischen Musik. Gleichzeitig hat Sie mit verschiedenen Künstlerinnen und Künstlern der Moskauer Avantgarde in Form von Klangaktionen, Performances, Improvisationen, Theater- und Tanzprojekten oder Videos zusammen- gearbeitet. Dazu gehören Auftritte als Performance-Künstlerin zusammen mit German Vinogradow, Dmitri A. Prigov, Alexej Sagerer, Dmitrij Prigow, Christian Marclay, Peter Machjdik u. a.

Nikolaev. Performance und Ausstellung. Tee und Kunst. Im Tschaikowsky, BerlinSie spielte auf verschiedenen internationalen Festivals als Solistin für Flöte/Gesang, u. a. Moskauer Herbst, Huddersfield-Festival, Internationales Flötenfestival Helsinki, Alternativa Moskau, Berliner Festspiele, Kammermusikfest Lockenhaus, Aterforum Ferrara, Inventionen Berlin, Biennale Venedig, Donaueschinger Musiktage, Wien Modern, Huddersfield Contemporary Music Fest, Berliner Festwochen, u.v.a.

Seit 1993 lebt sie in Berlin. In den letzten Jahren hat sie sich als Vokalistin im experimentellen Bereich einen Namen gemacht. Außerdem ist sie Autorin verschiedenen Klangaktionen, konzeptueller Kompositionen und von Film- und Theatermusik. Sie arbeitete mit so unterschiedlichen Musikern wie Dietmar Diesner, Alexej Ljubimow, Elsbeth Moser, David Moss und Wladimir Tarassow zusammen und mit Dirigenten wie Wladimir Jurowskij, Peter Rundel, Dennis Russel-Davies, Jürg Wyttenbach , u.v.a..


Performance "Theater der Kalligraphie" veranstaltet in Zusammenarbeit mit der gesellschaft für OSTEUROPA-FÖRDERUNG e.V.